Selbstversorgung im Tiny House Garten

Selbstversorgung im Tiny House Garten: So geht’s richtig!

Es schmeckt, ist gesund und du weißt genau, wo es herkommt: Gemüse aus dem eigenen Garten! Wir zeigen dir, wie du durch Selbstversorgung im Tiny House Garten kostengünstig Obst und Gemüse anbaust und mit wenig Aufwand eine reiche Ernte einfährst!

Du nimmst mit:

  • welche Beet-Arten sich für kleine Gärten eignen
  • wie du mithilfe eines Anbauplans deine Selbstversorgung maximierst
  • warum du bei der Wahl deiner Pflanzen aufpassen musst

Was bedeutet Selbstversorgung überhaupt?

Zurück zur Selbstversorgung, lautet die Devise.

Steigende Lebensmittelpreise, gesellschaftliche Krisen und die allgemeine Unsicherheit führen zwangsläufig dazu, dass bei vielen Menschen das Bedürfnis nach Unabhängigkeit wächst.

Selbstversorgung bedeutet, sich in vielerlei Hinsicht autark zu machen – und das auch in puncto Nahrungsmittel.

Mit einem Leben im Tiny House sparst du die Miete und hast dich bestenfalls schon von finanziellen Verpflichtungen befreit. Vielleicht hast du sogar Solarpanels und eine PV-Anlage auf deinem Dach installiert, eine Trocken-Trenntoilette einbauen lassen und bereitest dein Regenwasser auf.

Was jetzt noch fehlt, ist Selbstversorgung im eigenen Tiny House Garten!

Wenn du dein eigenes Gemüse anbaust, verzehrst und für den Winter im Tiny House haltbar machst, gibst du deinem Freiheitsgefühl ordentlich Auftrieb. Außerdem spart Selbstversorgung - ob komplett oder teilweise - nicht nur Geld, sondern ist nachhaltig und ein Beitrag zum Umweltschutz.

Anbauplan: Der erste Schritt zur Selbstversorgung im Tiny House Garten

Für die passende Tiny House Gartengestaltung solltest du dein Grundstück erst mal maßstabsgetreu zu Papier bringen. Zeichne alle bereits vorhandenen Elemente (z. B. Minihaus, Schuppen, befestigte Wege) ein.

Wie viel Platz steht jetzt noch zur Verfügung?

Anschließend kannst du eintragen, wo du welches Beet anlegen und welche Pflanzen du anbauen willst. Erkundige dich dafür über die Beschaffenheit des Bodens. Denn nicht jeder Boden eignet sich für jedes Gemüse in gleichem Maße.

Beachte zudem die Licht- und Windverhältnisse, da sie das Pflanzenwachstum beeinflussen.

Für die richtige Auswahl der Pflanzen solltest du dich erkundigen, ob sie sich „vertragen“ oder nicht. Denn es gibt auch bei Pflanzen Nachbarschaften, die sich negativ oder positiv auf das Wachstum auswirken.

Übrigens: Mischkulturen haben sich für die Selbstversorgung im Tiny House Garten besonders bewährt.

Hochbeet, Hügelbeet und Co. – Kostengünstig und schnell Beete anlegen

Je nachdem, wie viel Fläche du zur Verfügung hast, kannst du dir Gedanken darüber machen, welche und wie viele Beete du anlegen möchtest. Auch in einem kleinen Garten ist eine ertragreiche Selbstversorgung mit der Wahl der passenden Beete möglich.

Diese Beete eignen sich für die Selbstversorgung im Tiny House Garten:

  • Hochbeet: Ob selbst gebaut oder gekauft – Hochbeete aus Holz, Kunststoff oder Steinen sind perfekt geeignet, um rückenschonend zu arbeiten und Schädlinge (z. B. Schnecken) fernzuhalten.
  • Beete aus alten Reifen: Alte Autoreifen, Sandmuscheln, alte Paletten – du kannst Beete aus den verschiedensten Materialien herstellen. Diese Dinge eignen sich perfekt für ein Tiny House Upcycling Projekt!
  • Flachbeet: Mit wenigen Handgriffen verwandelst du deinen Rasen in ein Flachbeet. Hebe die oberen 5 bis 10 cm Grasnarbe ab, grabe alles um und schon hast du eine kostengünstige Anbaufläche.
  • Hügelbeet: Durch die hügelige Form verfügt es über eine größere Anbaufläche als das Flachbeet. Die höhere Innentemperatur erlaubt es dir, kälteempfindliche Gemüsearten anzubauen.
  • Vertikaler Garten: Selbstversorgung im kleinen Tiny House Garten ist mit vertikal gestapelten Pflanzkisten möglich und erlaubt dir eine üppige Ernte auf winzigem Raum.
  • Minihochbeet: Aus Obstkisten kannst du mit etwas Folie kleine Hochbeete basteln, die sich auch für die Pflanzenanzucht eignen.
  • Gewächshaus: Wenn es der Platz hergibt, dann denk doch mal über ein eigenes Gewächshaus nach! Selbst bei kalten Frühjahrstemperaturen kannst du darin schon erstes Gemüse anbauen.

Hinweis: Du hast einen Hund? Dann achte darauf, dass dein Tiny House Haustier sich von deinen Beeten fernhält. Ansonsten wirst du dich wohl häufig über ausgebuddelte Pflanzenknollen und Hinterlassenschaften ärgern – und das muss nicht sein!

Boden- und Pflanzenpflege leicht gemacht: So stellst du deinen eigenen Dünger her!

Allein durch die richtige Auswahl der nebeneinanderstehenden Gemüsesorten erzielst du, dass es Schädlinge schwer haben. Durch eine sinnvolle Fruchtfolge durch Stark-, Mittel- und Schwachzehrer kannst du den Boden optimal nutzen und versorgst ihn gleichzeitig mit Stickstoff.

Um die Ernteerträge im Tiny House Selbstversorgergarten dauerhaft auf einem hohen Level zu halten, solltest du Boden und Pflanzen regelmäßig düngen.

Dazu eignet sich einerseits Kompost, den du vor dem Anbau unter die Erde mischst. Stehen erst mal deine Pflanzen darauf, kannst du mit organischem Dünger das Wachstum ordentlich ankurbeln.

Tipp: Verzichte doch einfach auf chemischen Dünger und setze eigene Jauche an. Stelle dafür eine Tonne in eine Ecke auf deinem Tiny House Grundstück, die wenig besucht wird. Nun gibst du Brennnesseln in die Tonne, füllst sie mit Wasser und deckst sie mit einem alten Kissenbezug ab. Nach 3 bis 4 Wochen ist der Dünger fertig. Mit Wasser verdünnt kannst du ihn an deine Pflanzen gießen.

Einkochen, fermentieren, trocknen: Selbstversorgung für Einsteiger

Deine Ernte ist ein voller Erfolg!

Viele Gemüsearten wie Mangold, Radieschen und Karotten verzehrst du am besten gleich – frisch vom Beet.

Falls deine Ernte so üppig ausfällt, dass du nicht alles zeitnah verbrauchen kannst, solltest du es haltbar machen. Selbst in deiner minimalistisch eingerichteten Tiny House Küche gibt es genug Möglichkeiten, dein Gemüse zu konservieren.

Mithilfe dieser Methoden bleibt dein Gemüse aus dem Tiny House Selbstversorgergarten lange haltbar:

  • Einkochen: Eingekocht und heiß in Gläser abgefüllt halten sich deine Ernteerträge (z. B. Rote Beete) für eine lange Zeit.
  • Fermentieren: Klein geschnitten, mit Salz vermengt und luftdicht gelagert kannst du deinen Kohl zu Sauerkraut verarbeiten.
  • Trocknen & Dörren: Ob im Backofen oder mit Dörrgerät – Zerkleinertes Gemüse trocknest du bei geringer Temperatur über einen langen Zeitraum, damit du es später verwenden kannst.
  • Einlegen: In Öl oder Essig eingelegte Gemüse sind lange haltbar und lassen sich durch Kräuter und Gewürze sogar noch verfeinern.
  • Einfrieren: Du besitzt eine Gefriertruhe? Dann portioniere deine Ernteerzeugnisse in kleine Behälter und nimm immer dann etwas heraus, wenn du es brauchst.

Hinweis: Eine ordentliche Beschriftung bewahrt dich davor, dass deine konservierten Lebensmittel unverbraucht im Chaos versinken. Mit gut lesbaren Etiketten schaffst du Ordnung im Tiny House Nahrungsmittelregal.

Fazit: Selbstversorgung im Tiny House Garten – kostengünstig & einfach

Egal, wie viele qm dein Garten groß ist: Selbstversorgung ist immer zu einem gewissen Grad möglich, wenn auch nicht komplett.

Mit einem Anbauplan, der richtigen Beet-Auswahl, einer sinnvollen Fruchtfolge sowie regelmäßiger Düngung kannst du deine Ernte selbst auf kleiner Fläche maximieren.

Du möchtest am liebsten gleich loslegen? Mit einem Modell aus unserem Tiny House Sofortkauf kannst du zeitnah mit der Gartengestaltung rund um dein neues Eigenheim beginnen!

 

Dein Aurora Company-Team

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