Leben im Tiny House - Ein Erfahrungsbericht

Leben im Tiny House - Ein Erfahrungsbericht

Als ich mich vor knapp drei Jahren nach langem Träumen dazu entschied, tatsächlich in ein Tiny House zu ziehen, hätte ich mir noch nicht ansatzweise ausmalen können, was dieser Entschluss alles mit sich bringen würde.

Mittlerweile blicke ich auf über anderthalb Jahre Leben im Tiny House und so viele damit einhergehende Veränderungen zurück, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann, wie es vorher war.

Aber lasst uns doch ganz am Anfang beginnen...

Die Entscheidung für's Tiny House

Der Prozess des Verkleinerns fing bei mir schon an, bevor die endgültige Entscheidung getroffen war, in ein Tiny House umzuziehen.

Ich lebte damals noch in einer knapp 75m2 großen Wohnung mit vielen Einbauschränken und Regalen. Und auch, wenn diese allesamt so gut wie leer waren, hatte ich immer das Gefühl, von "all dem Zeug erschlagen zu werden".

Ich sortierte immer mehr aus, verschenkte und verkaufte Kleidung, Bücher und Haushaltsartikel.

Doch das Gefühl blieb das selbe.

In dieser Zeit wurde mir klar, dass mein Traum vom Tiny House keiner bleiben sollte; ich musste diesen Schritt in etwas Neues wagen, um mich wieder leichter zu fühlen.

Die Entscheidung für Aurora Company

Nach langem Überlegen und Recherchieren unterschiedlichster Möglichkeiten und Hersteller von Miniaturhäusern fiel die Entscheidung schließlich sehr klar auf Aurora Company.

Vom ersten Kontakt über die Planung bis hin zur endgültigen Auslieferung meines Tiny Houses "Porto" fühlte ich mich mit meinen (durchaus vieeelen) Fragen und Anliegen stets gut und freundlich beraten.

Und ich bin bis heute dankbar und glücklich über diese Entscheidung.

Im Februar 2022 war es dann tatsächlich so weit: Ich konnte mein kleines Traumhaus mit meinem Hund Vigor beziehen.

Anfangs fühlte es sich an, wie ein langer Urlaub.

Jetzt, anderthalb Jahre später, ist unser Traumhaus längst zum Zuhause geworden.

Was mir durch dieses Leben im Tiny House bewusst geworden ist und was ich daraus gelernt habe, möchte ich auch euch gerne mitgeben:

#1 Dankbarkeit & Wertschätzung

Ich bin kein sonderlich geduldiger Mensch. Kaum verwunderlich also, dass ich mit dem Einzug ins Tiny House nicht warten konnte, bis es vollständig eingerichtet war.

In der ersten Zeit waren lediglich der Holzofen und ein Bett im Haus. Kein Strom, kein Wasseranschluss, keine Küche (ich hatte mein Tiny House damals bewusst ohne Einrichtung bestellt, da ich so viel wie möglich selbst bauen wollte).

Und ich war glücklich.

In dieser Zeit wurde mir vor allem bewusst, wie wenig wir tatsächlich zum Leben brauchen. Und in welchem Luxus ich bis dahin gelebt hatte.

Es tut gut, sich immer wieder vor Augen zu führen und wertzuschätzen, was bereits da ist, anstatt sich auf das zu fokussieren, was fehlt. Und dabei hilft mir mein Tiny House.

Ich habe hier bewusst nur die Dinge einziehen lassen, die mir ein gutes Gefühl geben und die ich tatsächlich auch brauche und verwende. Ich sehe den Wert der Dinge, die ich besitze, in jedem Winkel.

Für alles andere ist hier kein Platz. Und das ist gut so.

#2 Wir sind Teil der Natur

Für mich ist eines der schönsten Dinge am Tiny House, dass ich wieder mehr das Gefühl habe, wirklich Teil der Natur zu sein.

Im Sommer stehen stets sämtliche Fenster und Türen offen und ich lebe mehr draußen als drinnen.

Und im Winter, wenn es draußen schneit, das Feuer im Ofen prasselt und ich mich mit dem Hund gemütlich auf dem Sofa eingekuschelt habe, kann ich in der Dämmerung die Rehe beobachten, die sich auf Futtersuche aus unserem benachbarten Wald herauswagen und direkt an unserer Haustür vorbeispazieren.

In meiner damaligen großen Wohnung hatte ich stets das Gefühl, irgendwie abgetrennt zu sein. Vielleicht war es auch in gewissem Maße Einsamkeit.

Im Tiny House fühle ich mich verbunden. Nicht nur mit der Natur drum herum. Sondern vor allen Dingen auch mit mir selbst.

#3 Zeit für Veränderung

Von Anfang an war das Interesse am Tiny House groß.

Die meisten Menschen in unserem Dorf und der Umgebung kennen mich heute als "die, die in diesem winzigen Häuschen wohnt". Und auch, wenn sich die meisten davon nicht vorstellen könnten, dauerhaft darin zu leben, gibt es auf der anderen Seite unzählig viele Menschen, die im letzten Jahr mit ihren Fragen und ihrer Begeisterung auf mich zugekommen sind, da sie sich ihren eigenen Traum vom Tiny House verwirklichen möchten.

Die Welt ist bereit, für Veränderung, für eine neue Form des Wohnens und des Lebens.

Und ich persönlich denke, dass es gerade jetzt genau diese Veränderung braucht.

Ich bin unendlich froh und dankbar für meine Entscheidung, in eine Tiny House zu ziehen und ich würde es heute genau so wieder tun.

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Aurora Company Sp. z o.o.

0209 17151107

hallo@ac-tiny-house.de

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